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Dronevertising – Da kommt was auf uns zu!

06.08.2014

Marketing ist immer direkt am Puls der Zeit. Sie hat die Entwicklung der Medien und Technik im Blick und findet neue kreative Wege, um zu begeistern und inspirieren. Bleiben Sie mit adverti, Ihrer Werbeagentur aus Köln, immer auf dem Laufenden, was in der bunten Welt des Marketings vor sich geht. Heute geht es um Dronevertising – sie verleiht Werbung tatsächlich Flügel!

Hoch in der Luft, über allem schwebend: Der allerneueste Trend im Marketing ist Dronevertising. Es gehört zum Guerilla-Marketing, das mit ungewöhnlichen Mitteln große Wirkung erzielt. Das Prinzip ist einfach, aber wirkungsvoll. Kleine Drohnen, also unbemannte Flugobjekte, tragen Werbebanner durch die Lüfte.

Das eröffnet natürlich bisher ungeahnte Möglichkeiten in der Vertikale. Mobile Werbeflächen kennt man zwar von Fahrzeugen, aber deren Bewegungsspielraum ist doch recht eingeschränkt. Grazile fliegende Bannerträger, die genauestens – mit einem Smartphone oder IPad –  bedient werden können, sind da natürlich klar im Vorteil! Begleiten Sie uns nun auf der Spurensuche nach dem Dronevertising bei einer spannenden Reise um die Welt!

Dronevertising – Über den Dächern von San Francisco  

Im zivilen Bereich werden Drohnen bisher von Polizei, Feuerwehr und Wissenschaft verwendet. Dabei standen Beobachtung und Fahndung im Vordergrund. Für Aufmerksamkeit sorgten Ende letzten Jahres die Pläne von Amazon, mit Drohnen Pakete liefern zu lassen. Auch die Deutsche Post testet bereits seit einiger Zeit Drohnen, „Paketkopter“ genannt.

Da will einer hoch hinaus: Inspiriert durch den Drohnen-Hype in den Medien, gründete der 19jährige GauravJit Singh Anfang diesen Jahres in San Francisco seine Firma „DroneCast“, die ausschließlich Dronevertising anbietet. Momentan besitzt Singhs Unternehmen eine Flotte von vier Drohnen, ein Exemplar ist jeweils 4000 Dollar wert. Die 1,4 Kilo schweren Drohnen fliegen in der Höhe von 7,5 Metern, könnten theoretisch aber eine Höhe von 365 Metern erreichen. Pro Tag kostet der Einsatz 100 Dollar.

Mit einer App, die an Google Maps erinnert, wird die Flugroute der Drohnen auf dem IPad festgelegt. Dann beginnt die Drohne ihren Flug, orientiert an GPS. Zur Sicherheit begleitet ein Mitarbeiter ihren Weg, um zu sehen, ob alles funktioniert. Rechtlich ist Dronevertising momentan eine Grauzone, gesetzliche Regelungen gibt es noch nicht. 

Wenn der Mittagshunger droh(n)t: Dronevertising made in Russia

Aber nicht nur in den USA ist Dronevertising auf dem Vormarsch. Im Internet sorgte kürzlich folgender Clip aus Russland für Furore: Drohnen schweben an der Fassade eines Hochhauses entlang und machen Werbung für einen Asia-Lieferdienst. Die hungrigen Angestellten springen sofort darauf an und bestellen eifrig. Das ist keine fixe Idee oder eine Inszenierung nur für die Kameras, denn die Aktion fand tatsächlich statt.

Umgesetzt wurde sie im Finanzdistrikt von Moskau, zehn Drohnen waren im Einsatz und rührten kräftig die fliegende Werbetrommel. Die Erlösung für hungrige Großstädter! Angeblich stieg der Umsatz der Fast-Food-Kette dort sogar um ganze 40 Prozent. Im Übrigen passt auch der Name der zuständigen Werbeagentur, die hier zum ersten Mal Dronevertising in Russland einsetzte, geradezu perfekt: Hungry Boys.

„Happiness“ aus der Luft – Dronevertising in Singapur

Eher traditionell, aber nicht minder kreativ hat Coca Cola Drohnen in Singapur eingesetzt. Dort arbeiten viele Einwanderer auf Hochhaus-Baustellen, weit weg von ihrem  Zuhause und der Familie. Um den Arbeitern ein Gefühl der Wertschätzung zu vermitteln, hat der Getränkehersteller im Rahmen seines „Where Will Happiness Strike Next?“-Projekts und zusammen mit dem wohltätigen „Singapore Kindness Movement“ eine spannende Dronevertising-Aktion auf die Beine gestellt.

Drohnen überbrachten den Bauarbeitern Cola-Dosen, an denen Polaroid-Fotos mit Grüßen von Einheimischen befestigt waren. Das ist natürlich eine clevere Idee, denn sie verbindet eine nette Geste mit Werbung für das eigene Produkt, das somit auch einen sehr positiven Anstrich erhält. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Die spektakulären Bilder, teilweise von Kameras an den Drohnen eingefangen, und gerührten Beschenkten hinterlassen zudem eine starke Wirkung beim Zuschauer.

Mit Dronevertising Erlebnisse schaffen

Ein richtiger Wow-Effekt: Wie die Beispiele gezeigt haben, bietet Dronevertising zahllose Möglichkeiten, um für Verblüffung zu sorgen. Dieser Effekt wird sich zwar auf kurz oder lang ein wenig abnutzen, doch es ist noch genügend Zeit, um zuzuschlagen! Man denke etwa an die Möglichkeiten, die sich gerade für Unternehmen bieten, die ohnehin einen Bezug zum Fliegen haben, etwa Airlines.

Oder man stelle sich vor, was bei Sportveranstaltungen alles möglich ist. Fliegende Nationalfahnen oder Sponsorenlogos bei Eröffnungsfeiern hat die Welt noch nicht gesehen. Ein schwebendes Werbebanner, das beim Marathonlauf neben den Sportlern „herläuft“– das würde garantiert alle ins Staunen versetzen.

Denn man sollte nie unterschätzen, dass man mit Dronevertising für handfeste Überraschungen sorgt. Wer rechnet denn schon damit, dass am Bürofenster plötzlich Werbung vorbeifliegt? Darum geht es ja beim Marketing: Starke, positive Emotionen wecken, die sich einprägen und einer Marke oder einem Unternehmen das passende Image verleihen.

Total zugedrohnt?! Was Dronevertising mit uns machen könnte

Wer allerdings potentiellen Kunden mit omnipräsentem Dronevertising auf die Nerven geht, wird sie wohl kaum für sich gewinnen können. Mehr Freiheit im Bereich der Werbemöglichkeit ist eben nicht gleichbedeutend mit Kundenzufriedenheit. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt. 

Wir wollen jetzt nicht den Teufel an die Wand malen, aber durch Dronevertising könnten durchaus unangenehme Situationen entstehen. Stellen Sie sich vor: Sie haben sich auf eine entspannte Runde Joggen im Park gefreut. Doch ein Hersteller von extrastarkem Deo hat es ausdrücklich auf nichtsahnende Jogger abgesehen und hetzt Ihnen seine flinken Drohnen auf den Hals! Egal, wie viele Haken Sie auch schlagen, Sie haben den Spruch „Für Stinkebären und andere dreiste Luftverpester“ immer vor der Nase. Keine schöne Vorstellung!

Man kann sich natürlich auch fragen, wohin Dronevertising letztlich führen wird. Denn es lässt sich nicht leugnen: Drohnen kommen nun einmal aus dem Militärbereich. Eine droh(n)ende Gefahr also? Das wohl nicht, aber es gibt einem schon zu denken: Gibt es also demnächst blitzartige Werbezettel-Luftangriffe, vor denen man in Deckung gehen muss? Oder duellierende Drohnen, die darum kämpfen, wer zuerst den Kunden erreicht? Man darf gespannt sein.

Wenn Sie Fragen zu Guerilla-Marketing oder generell Interesse an kreativen Werbe-Ideen für Ihr Unternehmen haben, steht Ihnen die adverti GmbH – agentur für direktmarketing GmbH, Ihre Werbeagentur aus Köln, jederzeit gerne zur Verfügung.

Jonas Reinartz

M.A. ist bei der adverti - agentur für direktmarketing GmbH, Ihrer Werbeagentur aus Köln, für den Bereich Text zuständig.
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