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SEO-Grundwissen: Einführung in die Suchmaschinenoptimierung

27.06.2014

Suchmaschinen sind das Tor zum Internet. Sie helfen den Usern, sich im wilden Datendschungel zurechtzufinden. Es überrascht daher nicht, dass ganze 86 Prozent der Internetznutzer Suchmaschinen regelmäßig nutzen. SEO ist der Schlüssel dazu, diese Personen auch auf die eigene Website zu locken und so potentielle Kunden zu erreichen.

Suchmaschinenoptimierung (SEO) wird für Unternehmen immer wichtiger. Neulingen fällt der Einstieg in diesen Bereich des Online Marketings jedoch nicht immer leicht. Es wimmelt von Fachbegriffen, die oft einfach vorausgesetzt werden. Deshalb bietet Ihnen adverti, Ihre Werbeagentur aus Köln, exklusiv eine leicht verständliche, mehrteilige Einführung in die Welt des SEO.

Im ersten Teil dieser Einführung wollen wir auf SEO als Teil des Suchmaschinenmarketings eingehen und Ihnen erste SEO-Faktoren vorstellen. Aber zuerst eine allgemeine Definition von SEO:

SEO – Definition: Search Engine Optimization oder zu deutsch Suchmaschinenoptimierung bezeichnet die Maßnahmen, die dazu dienen, Webseiten in den organischen Suchmaschinen-Rankings auf höhere Plätze zu erheben. Diese (auch SERPs oder natural listings genannt) sind unbezahlte Einträge in den Suchergebnissen. SEO zielt also darauf ab, Ihre Website in Google und Co. besser zu positionieren.

Google ist nicht gleich Google – SEO für den Marktführer

Ganze 86 Prozent der Internetznutzer gelangen über Suchmaschinen auf die gewünschte Website. Google (www.google.de) ist mit einem Anteil von 93 Prozent der unangefochtene Marktführer in Deutschland (im Rest der Welt natürlich auch) und ohnehin durch zusätzliche Serviceangebote wie Google Routenplaner oder Google Maps in aller Munde. Google MyBusiness ist für die lokale Suchmaschinenoptimierung (local SEO) interessant. Für die Analyse Ihres SEO-Erfolgs empfehlen wir zudem Google Analytics und die Google Webmastertools – hier erfahren Sie alles zu den Statistiken und Besuchern Ihrer Seite.

Wer von möglichst vielen Usern gefunden werden will, muss sich herausputzen und beim Türsteher Google eine gute Figur machen. So kommt man durch die Eingangstür und auf die begehrte Tanzfläche. 50 Prozent aller Klicks entfallen auf die ersten drei Treffer der Google-Suche. Mit Suchmaschinenoptimierung steigen Sie die Sichtbarkeit bei Google und leiten den Besucherverkehr so zu Ihrer Online-Präsenz. Besonders die Websites, die sich unter den Top 3 befinden, können sich auf enormes Trafficpotential freuen. Das bedeutet mehr Besucher auf der Website und damit mehr potentielle Kunden und so mehr Umsatz. SEO ist zu einer wichtigen Marketingmaßnahme herangewachsen, die die Pforten zum Online-Marketing öffnet.

google seo

Dabei ist Google nicht gleich Google: Oben sowie am rechten Rand der Suchmaschine befinden sich Werbeanzeigen (SEA = Search Engine Advertising), die gegen Bezahlung geschaltet werden können. Die organischen, natürlichen Ergebnisse befinden sich unter den SEA-Anzeigen und nehmen den Großteil der Seite ein. In diesen können Sie Ihre Website über kontinuierlich betriebenes SEO platzieren. Zudem gibt es lokale Suchanzeigen (local SEO) und eine Fülle weitere Optionen, die Google ständig erweitert. Mehr zu lokaler Suchmaschinenoptimierung finden Sie in unserem Blogeintrag “Die ultimative local SEO Anleitung: Google regional erobern“.

Natürlich oder käuflich? SEO und SEA

Sowohl Suchmaschinenoptimierung (SEO) als auch Suchmaschinen-Advertising (SEA) sorgen dafür, dass Websites von Suchmaschinen besser gefunden werden. Aber worin besteht genau der Unterschied? SEO betrifft die organischen Suchergebnisse und versucht, eine Website dort möglichst weit vorne prominent zu platzieren. Für SEO ist die Qualität einer Website entscheidend. SEO arbeitet daran, die Website für die Suchmaschine leichter auffindbar zu machen, wobei der Nutzer immer weiter in den Vordergrund rückt. Gerade Content Marketing ist daher in letzter Zeit zu einem wichtigen Thema herangewachsen.

Um neuen Content (= Inhalt) aufzubauen, können beispielsweise eine News-Seite oder ein Unternehmensblog eingerichtet und regelmäßig aktualisiert werden. Für SEO ist dabei primär Content interessant, der regelmäßig neue und einzigartige Informationen bietet oder den Besucher begeistert. Beiträge sollten mindestens 370 Wörter (noch besser: 600 Wörter oder mehr) enthalten, um von Suchmaschinen richtig wahrgenommen zu werden. Auch Videos oder Grafiken sind Inhalte, die vom Besucher positiv aufgenommen werden. Die User-Experience wird auch für das Google-Ranking zunehmend wichtiger. Versuchen Sie, eine Website zu bauen, die beim Besucher gut ankommt, ihn überzeugt und ihm Mehrwerte bietet – schließlich ist es der Mensch, den Sie von Ihren Leistungen überzeugen wollen. Gutes SEO bezieht den Websitebesucher immer mit ein. Das Ziel muss es sein, Autorität im eigenen Feld aufzubauen. Gute Inhalte sind (in Kombination mit SEO) ein Schritt in die richtige Richtung. Für eine positive und barrierefreie Nutzererfahrung spielt natürlich auch das Webdesign eine große Rolle.

SEA hingegen basiert auf dem „Einkauf“ von qualifiziertem Traffic über kostenpflichtige Werbeanzeigen. Der Betreiber einer Website bezahlt dann jeweils pro Klick auf seine geschaltete Anzeige. Im direkten Vergleich liegen die Vorteile von SEO auf der Hand: Es generiert ein höheres Klickvolumen, wird als neutraler Content aufgefasst (also nicht als Werbung) und verursacht darüber hinaus keine zusätzlichen Werbekosten. Es verlangt allerdings Investition, die Zeit kostet und sich vor allem langfristig auszahlt. SEA liefert hingegen direkte Ergebnisse, bei genau planbaren Kosten.

Suchmaschinenmarketing vereint SEO und SEA intelligent und formt aus ihnen eine starke Online-Präsenz. Klare Ziele helfen dabei, festzulegen, wo Sie hin wollen und welche Ergebnisse Sie sich erhoffen. So werden Ihre Erfolge messbar und Sie sehen direkt, wie sich Ihre Investition in SEO und SEA auszahlt.

Black Hat SEO oder White Hat SEO – Spielen Sie nach Googels Regelwerk?

Wundern Sie sich nicht darüber, dass wir plötzlich über die Farbe eines Hutes (engl. hat) reden – als White Hat SEO oder Black Hat SEO bezeichnet man zwei SEO-Disziplinen, die Google über unterschiedliche Ansätze erklimmen wollen. White Hat hält sich komplett an Googles strenge Etikette. Es setzt z.B. auf hochwertigen, frischen Content, der den User durch nützliche Informationen erfreut und Google mit nahrhaften Keywords füttert. White Hat ist die sichere Variante, die mit den Werten und Zielen von Google übereinstimmt – doch in der Praxis findet man oft eher Gray Hat . So bezeichnet man SEO, das sich zwar nicht in die unmittelbare Gefahr begibt, durch Google abgestraft zu werden, sich aber durch die Art der Suchmaschinenoptimierung dennoch in heiklen Gebieten bewegt.

Diese Schwelle wird von Black Hat SEO deutlich überschritten. Es handelt sich um eine Form des SEO bzw. Online Marketings, die eine quasi zwangsläufige Reaktion auf die essentielle Bedeutung der vorderen Google-Positionen darstellt. Denn wer dort landet, hat den Jackpot geknackt. Suchmaschinenoptimierung ist mittlerweile zu einem eigenen Geschäftszweig geworden, der alles versucht, um Google jeglichen Wunsch von den Augen abzulesen. Dabei ist der Algorithmus freilich ein streng gehütetes Geheimnis. Black Hat SEO macht es sich zur Aufgabe, darin Lücken aufzutun und mit unsauberen Tricks zu punkten.

Einige Methoden des Black Hat SEO:

Linkkauf – Backlinks gegen Bezahlung
Cloaking – Website-Elemente versteckt einbauen (bspw. weißer Text auf weißem Hintergrund)
• Linktausch – Der Tausch von Backlinks.
Keyword Stuffing – Übertriebener Einsatz von SEO-Keywords

Ausschließlich diejenigen SEO-Faktoren, die Google als positiv bewertet, befördern eine Website auf die vorderen Plätze. Dabei verändern kontinuierliche Updates die Kriterien, so dass man immer auf dem neuesten Stand sein muss, um nicht schnell ins Abseits zu geraten. Gegen Black Hat SEO geht Google rigoros vor und reagiert mit Updates unmittelbar darauf. So entsteht ein Kräftemessen zwischen den Programmierern von Google und denen, die zwielichtige SEO-Techniken favorisieren. Mehr zu Black Hat SEO und Googles Vorgehensweise gegen die Regelverstöße finden Sie im Blogeintrag “Black Hat SEO vs. Google”

SEO-Faktoren: So beeinflussen Sie Ihr Ranking

Googles Suchalgorithmus bewertet Seiten nach hunderten von Kriterien. Einfach zusammengefasst, ergeben sich daraus einige große Felder, die bearbeitet werden müssen, um gut zu ranken. SEO unterteilt sich in On-Page und Off-Page Optimierung – also Maßnahmen, die Sie auf Ihrer eigenen Website ausführen und Ihren Auftritt und Wert auf externen Websites. Aus der Kombination beider Felder ergibt sich ein effektives Suchmaschinenmarketing. Im ersten Teil dieser SEO-Einführung wollen wir Sie mit der Keyworddichte und der Relevanz von sozialen Signalen vertraut machen.


Keyword-Dichte

Keywords sind jene Wörter, über die Ihre Website in den Suchmaschinen gefunden werden soll. Es gilt herauszufinden, welche Begriffe User eintippen, um bestimmte Angebote zu finden. Dabei sollten Keywords flächendeckend und ergänzend verwendet werden, denn sie schließen sich gegenseitig nicht aus.

Empfohlen wird eine Dichte zwischen 2 und 4 Prozent im Text. Seit dem neuesten Google-Update werden zusätzlich die Keyword-Dichte bei konkurrierenden Websites sowie die Entfernung zwischen Keywords als auch semantische Bezüge berücksichtigt. Der Wert von Keywords erfährt also eine Steigerung, wenn sie einem gemeinsamen Themengebiet zugehörig sind. Natürlich lassen sich auch auf Long-Tail-Keywords, wie z.B. “Werbeagentur aus Köln für integratives Marketing und SEO” optimieren.

Kriterien für ein gutes SEO-Keyword:

Trafficstärke: Es wird oft in der Suchmaschine gesucht
Umsatzstärke: Ökonomisch sinnvoll gewählt – Hoher ROI (Return of Investement)
Wettbewerbsschwäche: Wenig Konkurrenz = hohe Positionierung ist möglich

Übertreibung zahlt sich auch bei Keywords nicht aus – stattdessen kann Überoptimierung negative Folgen haben. Man spricht hier vom sogenannten Keyword-Stuffing, das sogar von Google abgestraft wird. Hinzu kommt, dass dies natürlich auch unmittelbar auf Kosten der Quaität des Textes geht. Ein Beitrag, der einfach nur mit Keywords vollgestopft ist, macht keinen Spaß. Denken Sie immer an Ihre Kunden, die sich über unterhaltsamen Content mit Mehrwert freuen und Ihrem Unternehmen dann die Treue halten. Auch Ihr Online-Marketing spiegelt den Wert Ihrer Leistungen wieder.

 „Gefällt mir“: Social-Media-Relevanz als SEO Kriterium

Ihre Aktivitäten in Social-Media-Netzwerken tragen indirekt dazu bei, Ihren Rang in den Suchmaschinen zu erhöhen. Social-Media-Marketing ist mittlerweile aus dem Online Marketing nicht mehr wegzudenken und wird im Bezug auf SEO Teil der Off-Page Optimierung. Dabei zählen vor allem regelmäßiger Inhalt und die Reaktionen anderer Internetnutzer auf der Profilseite Ihres Unternehmens. Facebook-Likes, Retweets auf Twitter und Plus-Ones bei Google+ stärken auf diese Weise auch direkt Ihre eigentliche Unternehmens-Website. Auf sozialen Plattformen teilen Sie Inhalte und generieren dadurch mehr Reichweite und Aufmerksamkeit für Ihre Website. Auch hier können Sie sowohl Ihre Autorität, als auch die Bindung zu Ihren Kunden pflegen. Zudem bieten die Social Media Plattform eine weitere Chance Ihr Unternehmen positiv zu kommunizieren.

Zusammengefasst ergibt sich aus Twitter (Anzahl der „Tweets“ mit einem Link zu gefundenen URLs der Domain), Facebook (Anzahl „Likes“ und „Shares“ von gefundenen URLs der Domain), Google+ (Anzahl der „+1“ zu gefundenen URLs der Domain) die Stärke Ihrer aktuellen Social Signals. Hierbei zählen primär aktuelle Beiträge. Social Signals werden zunehmend bedeutender für SEO – gerade positive Bewertungen und Erfahrungsberichte sind für (local) SEO von hoher Bedeutung. Und auch Suchende essen lieber bei der Pizzeria mit 5-Sterne-Bewertungen. Auch online soll der nette Kontakt zu Ihren Kunden bestehen bleiben – es gilt, online zu einer Marke zu avancieren, die auch Google wiedererkennt.

Im nächsten Beitrag: Meta Daten

Besuchen Sie uns gerne nächste Woche wieder und informieren Sie sich über die weiteren SEO-Ranking-Faktoren. Im nächsten Teil werden wir uns genauer den Meta Daten zuwenden. Als Werbeagentur aus Köln beraten wir Sie gerne zum Thema SEO und zu Ihrem Marketing. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne auch persönlich zur Verfügung.

Zu SEO-Grundwissen Teil 2:

Daniel Andernach

B.A. ist bei der adverti - agentur für direktmarketing GmbH, Ihrer Werbeagentur aus Köln, für die Bereiche Redaktion und Suchmaschinenoptimierung zuständig.

Jonas Reinartz

M.A. ist bei der adverti - agentur für direktmarketing GmbH, Ihrer Werbeagentur aus Köln, für den Bereich Text zuständig.
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