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Wenn SEO schwarze Hüte trägt – Black Hat SEO vs. Google

12.06.2014

Die Spitzenposition bei Google ist zum heiligen Gral des Online-Marketing avanciert. Entgegen der Google Richtlinien nutzt Black Hat SEO „illegale“ Methoden, um die Gipfel  der Suchmaschine zu erklimmen. Eine Hetzjagd auf die ersten Plätze, die von Google rigoros bekämpft wird.

Black Hat SEO bricht Googles Richtlinien, ein Verhaltenskodex für das Internet, den die Suchmaschine festlegt.  Mit dem Ziel, ein besseres Internet und einen offenen Informationsfluss für alle zu schaffen, ist Google längst zum Marktführer in der Online-Suche geworden. Dennoch dreht das Unternehmen weiter an den Suchalgorithmen, um immer bessere Ergebnisse zu liefern.

Black Hat SEO nutzt die Schwächen der Google Suche, um, wenn oft auch kurzfristig, eine Website hoch in den Suchergebnissen (auch SERPs genannt) zu platzieren. Dabei sind Googles Richtlinien durchaus nachvollziehbar: Sie sollen für eine positive User Experience und bessere Suchergebnisse sorgen. Black Hat SEO steht diesen Zielen entgegen. Google ernennt sich selbst zum Kreuzritter der Online-Welt und setzt seine Gesetze mit eiserner Faust durch, auch wenn dabei Unschuldige ins Kreuzfeuer geraten.

Black Hat SEO – Die dunkle Seite der Suchmaschinenoptimierung

White Hat SEO spielt im Gegensatz zu Black Hat SEO nach Googles Spielregeln und arbeitet mit an dem Ziel, das Internet zu einem besseren Ort zu machen. Einzigartige Inhalte mit Mehrwert, die den Suchenden vollends zufriedenstellen, sollen Websites in der Suche nach oben befördern. Ein Konzept, dass jeder, der bereits einmal verzweifelt bei Google nach Informationen suchte, zu schätzen weiß. In der Realität ist SEO jedoch meistens grau.

Die Nr. 1 bei Google ist bares Geld wert – SEO ist zu einem gesamten Wirtschaftszweig herangewachsen, dessen Ziel es ist, Google zufriedenzustellen. Unternehmen beten vor dem Tempel der Suchmaschine – denn Googles Gunst bringt Websitebesucher und damit potentielle Kunden. Dabei kennt niemand Googles Algorithmus genau – Schwachstellen werden jedoch schnell gefunden und die Suche durch Black Hat SEO manipuliert.

Dabei ist SEO nicht nur Marketing, sondern wird von Google gezielt gesteuert, um bessere Suchergebnisse zu liefern. Nur die SEO Faktoren, die Google als positiv bewertet, bringen eine Website nach oben. Black Hat SEO steht bei Google auf der Abschussliste. Eine Hexenjagd, bei der betroffene Websites mit harten Strafen belegt und in den Suchergebnissen abgestuft werden. So werden zum Beispiel Internetseiten abgestraft, die Ihren Rang durch den Einsatz von Linkfarmen oder übermäßigen Verlinkungen in externen Blogeinträgen erstanden haben. Black Hat SEO ist dadurch nicht nachhaltig und alle Mühe verpufft meist nach spätestens  6 Monaten.

Methoden des Black Hat SEO:

  • • Linkkauf
  • • Linktausch
  • • Cloaking
  • • Spam
  • • Doorway-Pages
  • • Keyword Stuffing

 

Wenn SEO einen Schritt zu weit geht und Google Ergebnisse ausgräbt, die für den Suchenden nicht interessant sind, muss die Suchmaschine reagieren. Mit seinen Updates bestreitet Google einen ständigen Krieg gegen Black Hat Suchmaschinenoptimierung, die gegen die Richtlinien verstößt. Diese richten sich im Großen und Ganzen danach, wie relevant, aktuell, einzigartig und interessant die Inhalte für die Suchenden sind. Bessere Suchergebnisse für ein besseres Google, für ein besseres Internet. Welche SEO-Hüte schwarz sind, entscheidet am Ende Google selbst.

Google Updates – Panda und Pinguin gegen Black Hat SEO

SEO Experten finden immer wieder Lücken in Googles Algorithmus und reizen diese aus – Updates mit knuffigen Namen wie Panda, Pinguin oder Hummingbird sollen die Qualität der Suchergebnisse erhalten. Der Google-Zoo macht dabei vor niemandem halt und stuft auch Seiten ab, die für User hilfreich sind, die neuen SEO-Richtlinien der Updates jedoch missachten. Gutes SEO muss nachhaltig und aktuell sein, um nicht doch plötzlich von einem niedlichen Tierchen auf die Strafbank gesetzt zu werden.

Vor dem Panda Update waren es vor allem zahlreiche Verlinkungen, die  Websites in den SERPs nach oben katapultierten. Panda kam und fraß diese Methode wie einen Haufen Bambus. Verlinkungen wurden jetzt bewertet – gute Backlinks stärken die Suchergebnisse, schlechte stufen sie ab. Die Qualität des „Linksaftes“ entscheidet.

Am 21. Mai 2014 schob Google das Update Panda 4.0 nach und ließ SEO-Experten erneut aufhorchen, denn es brachte einen Giganten ins straucheln. eBay buchte, laut Searchmetrics, über Nacht 50% seiner Sichtbarkeit in Google ein. Panda setzt stärker auf einzigartige Inhalte, die überzeugen und Mehrwerte liefern. Von anderen Websites kopierte Inhalte (Duplicated Content) verlieren an Wert. 

SEOs mit schwarzen Hüten haben heute oft mehr damit zu tun schlechte Links wieder zu entfernen, als neue wertvolle Links aufzubauen. Ein beunruhigender Trend, der das Panda Update ausnutzt ist  „negative SEO“. Hierbei greift Black Hat SEO auf miese Tricks zurück: Links zu Konkurrenzseiten werden auf Spam-Sites implementiert und die Website so in eine schlechte Nachbarschaft gerückt. Die negative Wertung von Spam-Seiten tritt auf die Konkurrenzseite über. Im Black Hat SEO Umfeld wird hierbei auch von Google Bowling gesprochen. Eine SEO-Blutgrätsche, die mit fairem Internet nichts mehr zu tun hat.

Die Marktmacht von Google – Zwischen Idealismus und Science Fiction

Google dir deine Meinung: In Deutschland ist Google mit einem Marktanteil von 90% ganz klar der Marktführer unter den Suchmaschinen. Einfach gesagt bestimmt also Google allein, was wir zu bestimmten Suchanfragen zu sehen bekommen. Die Suchmaschine wird nicht zu unrecht als „Tor zum Internet“ beschrieben.

SEO ist das Mittel zur Selbstprofilierung im Internet – nicht nur Unternehmen, sondern auch Privatpersonen und sogar Haustiere werden für Suchanfragen optimiert. Sei es in Google oder auf Youtube – wer online wahrgenommen werden will, muss auf SEO zurückgreifen. Man kann mich googeln also bin ich!

Dabei wirkt der Aufstieg und die Marktmacht von Google teilweise beängstigend. Die Suchmaschine hat es mit dem Wort „googeln“ in den Duden geschafft und gab uns mit „Google Earth“ den Blick auf die Erde frei. Als Android Smartphone haben wir Google immer in unseren Taschen und können mit „Streetview“ durch die Straßen der Welt schlendern. Mit dem Kauf von Youtube wurde Google unser Heimkino. Und bald haben wir mit der Datenbrille Google Glass das Gigantum-Unternehmen Google direkt auf der Nase. Fahrerlose Autos, Drohnen in der Luft und Bürokomplex-Schiffe auf dem Meer – was wie Science Fiction klingt, ist Realität, die einer Internet-Suchmaschine gehört.

Marc Walder, der Vorstand des Ringier-Verlags, kritisierte jüngst die „exorbitante Marktmacht“ von Google. 2013 erwirtschaftete die Suchmaschine mehr Werbevolumen als alle US Zeitungen gemeinsam. Auch der Vorsitzende des Axel Springer Verlags gab ganz offen zu: „Ich habe Angst vor Google.“

Die ungeheurere Bedeutung von Google für die Wirtschaft zeigte sich, als die Suchmaschine in den USA für wenige Minuten ausfiel. Die Besucherzahlen von einigen Websites brachen mitunter um bis zu 60% ein. Wer kein SEO betreibt und nicht auf Google zu finden ist, kann diese große Menge an Personen gar nicht erst erreichen.

Die Ziele von Google sind dabei eindeutig positiv: Bessere Suchergebnisse und ein freies Internet für Alle. Jeder Mensch soll Zugang zu den wichtigsten Informationen haben, wenn er über Google nach diesen sucht. Dennoch rankt Google die eigenen Produkte besser, als die der Konkurrenz – es geht immer noch um Marketing und Profit. Auch eine aus SEO-Sichtweise  perfekt optimierte Seite kann ohne erkennbaren Grund schlecht ranken – vor allem wenn eine Konkurrenz zum Suchmaschinen-Giganten besteht. Zuletzt klagten aus genau diesem Grund einige Websites gegen Google – ihr Wunsch: fairer und transparenter Wettbewerb im Netz.

Die Fairness von Google wird mitunter stark kritisiert. Wer in den SERPs oben sitzt, ist ganz klar der Gewinner. Es wäre aber auch schwer, Millionen von Suchergebnissen gleichwertig auf einem Bildschirm anzuzeigen.

SEA – Die Alternative zu SEO?

SEA – Search Engine Advertising ist die bezahlte Platzierung von Anzeigen in einer Suchmaschine. Websitebetreiber zahlen für jeden Klick auf die Anzeige. Wo SEO nachhaltig und „kostenfrei“ funktioniert, setzt SEA auf gekaufte Besuche – Echtzeitwerbung, die die Zielgruppe trifft.

Im Gegensatz zu den durch SEO gewonnenen Platzierungen in Google wird SEA oberhalb und seitlich der Suchergebnisse angezeigt. Die Anzeigen sind zudem als Werbung gekennzeichnet. SEA allein reicht also aus, um Besucher auf die Website zu ziehen, ist auf Dauer aber eine kostenintensive Investition. SEO dagegen arbeitet langfristig und zeigt oft erst nach einiger Zeit Erfolge. Natürlich können diese, durch unlautere Black Hat SEO Methoden, teilweise schneller erreicht werden – auf Kosten der Nachhaltigkeit und der User Experience.

Als Werbeagentur aus Köln gehört Google mit zu unserem täglichen Leistungs- und Aufgabenbereich. Allen voran steht hier SEO, die Suchmaschinenoptimierung, mit dem Ziel, eine Website in Google auf eine bessere Positionen zu bringen.

Für erfolgreiches Marketing im Internet empfehlen wir SEO und SEA in eine zielgerichtete Online-Marketing Strategie zu implementieren. Dabei lassen wir von Black Hat SEO weitestgehend die Finger. Adverti erschafft eine Websiteerfahrung, die Google und den Besucher überzeugt. Gute Inhalte, wertvolle Links, Innovation – Ihr SEO soll die Qualität Ihrer Leistungen widerspiegeln und Sie positiv von den Wettbewerbern abheben. Vor einem frechen Schritt in den gräulichen Bereich des SEO schrecken wir aber nicht zurück.

Ihre Werbeagentur adverti aus Köln berät Sie gerne persönlich zu allen Themen rund um Online-Marketing, SEO und SEA.

Daniel Andernach

B.A. ist bei der adverti - agentur für direktmarketing GmbH, Ihrer Werbeagentur aus Köln, für die Bereiche Redaktion und Suchmaschinenoptimierung zuständig.
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