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Corporate Design

Corporate Design

Unter Corporate Design versteht man das grundlegende Erscheinungsbild eines Unternehmens. Dies umfasst sämtliche visuelle Spielarten wie Name, Logo, Typographie, Briefpapier, Visitenkarten, Produkt- und Farbdesign, Architektur und selbst Arbeitsbekleidung.

Ziel ist es, das Selbstverständnis – also die Corporate Identity – eines Unternehmens zu vermitteln und dessen verschiedene Bereiche mittels eines durchgängigen Looks designtechnisch zu vereinheitlichen.

Ein gelungenes Corporate Design ist die Grundvoraussetzung sowohl für eine erfolgreiche Positionierung am Markt als auch die Schaffung von Identifikationspotential für den Kunden.  Das Corporate Design ist die Persönlichkeit eines Unternehmens.

Corporate Design – Geschichte eines Konzepts

Es ist unklar, wer den Begriff des Corporate Designs zuerst verwendet hat. Seine Erfindung wird oft dem Architekten und Industriedesigner Eliot Noyes zugeschrieben, der 21 Jahre bei IBM als Design Director zuständig war. Gebräuchlich ist „Corporate Design“ seit den 1980er Jahren, nach seiner Etablierung in der Betriebswirtschaftslehre.

Nachhaltig geprägt wurde das ihm zugrundeliegende Konzept durch Peter Behrens, der bei der AEG einen einheitlichen Look durchsetzte – vom Briefpapier über die eigentlichen Produkte bis hin zu den Gebäuden des Unternehmens.

Ähnliches gilt für Hans Domitzlaff, der für Reemtsma arbeitete und etwa  Richtlinien für Typographie und Graphikelemente bis ins Detail vorschrieb. Heutzutage würde man so etwas als Corporate-Design-Handbuch bezeichnen, salopp auch „Designbibel“ genannt.

 Aufgrund dieser Entwicklungslinie gilt Deutschland als Mutterland des Corporate-Design-Denkens. Ein Erbe, das wir als Werbeagentur aus Köln mit Stolz fortsetzen!

Der Name ist Programm: Corporate Design in Reinform

Von essentieller Bedeutung für das Corporate Design ist der Unternehmensname, denn bei ihm handelt es sich um das Aushängeschild Nr. 1. Bei der Wahl des Namens sind verschiedene Faktoren entscheidend: Sein Klang sollte zum Produkt passen und die richtigen Assoziationen wecken.  Daneben muss er gut zu merken und auszusprechen sein sowie der jeweiligen Zielgruppe entsprechen. Corporate Design wird nicht nur für Unternehmen entworfen, sondern auch für die Kunden, die sich mit diesem identifizieren.

Rechtlich gibt es im Bereich Corporate Design einiges zu beachten. Unternehmensnamen dürfen hinsichtlich der Größe und Tätigkeit nicht in die Irre führen. In der Regel werden sie automatisch geschützt, da sie – nach §5 des Markengesetzes – als geschäftliche Bezeichnung gelten. Der Name muss dabei sogenannte Unterscheidungskraft besitzen, im Anmeldeort darf es also kein anderes Unternehmen mit einem gleichlautenden Namen geben.

Dies gilt allerdings nur für den Ort, an dem ein Unternehmen eingetragen ist. Bundesweit können Namen von Unternehmen, falls sie nicht auf andere Weise geschützt sind,  ähnlich oder sogar gleich lauten. Um einen Namen über den Anmeldeort hinaus schützen zu lassen, muss dieser beim Patentamt als Marke registriert werden.

Form und Farbe – Visualisierung der Corporate Identity

Entscheidendes Element des Corporate Designs ist das Firmenlogo. Ein Logo ist ein Zeichen, das ein Unternehmen und seine Corporate Identity repräsentiert. Es gibt drei Formen von Logos: Bildmarke, Wortmarke und Wort-Bild-Marke.

Die Bildmarke ist rein visuell, ohne jegliches Wortelement. Das derzeit berühmteste Beispiel dürfte wohl das Apple-Logo sein. Die Wortmarke besteht ausschließlich aus Schriftzeichen und ist daher in diesem Fall mit dem Unternehmensnamen identisch. Durch die Wahl der Schriftart und Farbe lassen sich hier die unterschiedlichsten Emotionen transportieren. Eine Wort-Bild-Marke kombiniert die beiden Varianten und stellt die häufigste Form des Logos dar.  

Damit eng verknüpft und ebenfalls von grundlegender Bedeutung für das Corporate Design ist die Tonality. Sie legt grundsätzlich die Farb- und Schriftwahl (Corporate Color/Corporate Typography) sowie Angaben zur Stimmung fest. Des Weiteren können auch Wortwahl und Atmosphäre im Allgemeinen dazugehören.

Bei der Entscheidung zugunsten einer Farbe kann auf die Farbpsychologie zurückgegriffen werden. So gilt es beispielsweise als gesichert, dass Rot für die meisten Menschen Hitze, Leidenschaft, Energie, Temperament und Erotik, aber auch Gefahr signalisiert. Blau hingegen, die Lieblingsfarbe schlechthin rund um den Globus, weckt Assoziationen an Positives wie Himmel, Meer, Reinheit, Vertrauen, Freiheit und Seriosität.

 Im Corporate Design wird festgehalten, wie Ihr Unternehmen auftritt, welche Emotionen es weckt und mit welchen Assoziationen es verknüpft wird.

Corporate Design: Allgegenwärtig

All diese Faktoren des Corporate Designs bzw. der Corporate Identity spielen direkt in den unternehmerischen Alltag hinein. Ein Firmenlogo prangt schließlich auf Objekten wie Briefbögen, Rechnungen oder Visitenkarten. Auch hier vermittelt ein geschlossenes Design Professionalität und Verlässlichkeit. 

Bei der Architektur (Corporate Architecture) oder Arbeitskleidung (Corporate Fashion) verhält es sich nicht anders, ganz zu schweigen von der Beschaffenheit der Produkte (Corporate Industrial Design). 

Wenn Sie ein für Ihr Unternehmen passgenaues und erfolgsversprechendes Corporate Design benötigen, hilft Ihnen die  adverti – agentur für direktmarketing GmbH, Ihre Werbeagentur aus Köln, natürlich gerne weiter.

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